Leserbrief zu „Wir hätten nicht Zustimmen sollten“ (RNZ 22.02.2019)

Am 22.02.2019 Elisabeth Laade schrieb folgenden Leserbrief an die Rhein-Neckar-Zeitung:

„In Ihrem Artikel vom 22.02. geben Sie aus dem Zusammenhang gerissene Ausführungen aus meinem Brief an Herrn Jann und Herrn Böer wieder. Sie zitieren mich im gleichen Kontext mit dem, was Herr Baier in der BKST Sitzung gesagt hat. Das ist missverständlich! Ich bin in dieser Angelegenheit völlig anderer Meinung als Herr Baier. Sie kennen meinen Brief und wissen, dass ich den ursprünglichen Vorschlag der Verwaltung ablehne. Meine Kritik richtet sich hauptsächlich gegen die Art und Weise, wie wenig professionell die Verwaltungsspitze in verschiedenen Bereichen agiert und wie sie in einem unvergleichlichen Akt des Herumeierns auch in diesem Fall niemandem gedient hat.
Die Gründe dafür sind mir nicht klar, deswegen habe ich in meinem Brief Fragen formuliert und Vorschläge für ein zukünftiges Vorgehen gemacht. Es geht mir um ein intelligentes Ringen um die bestmögliche Lösung für die Bürger*innen. Nur ihnen bin ich als ihre gewählte Vertreterin verpflichtet, niemandem sonst.
Auch bezüglich unserer beiden Werkrealschulen muss nun nach der einstimmigen Entscheidung des Gemeinderates vom 13.02. der Blick nach vorne gerichtet werden. Es müssen alle Köpfe, die zum guten Gelingen beitragen können, an einen Tisch: Befürworter und auch Gegner der alten Beschlussvorlage. So sieht demokratisches Handeln aus.
Einer Rücknahme des Beschlusses stimme ich auf keinen Fall zu. Diese Kehrtwendung würde jetzt niemand mehr verstehen. Die beiden Werkrealschulen müssen eigenständig bleiben.“

Elisabeth Laade

Leserbriefe spiegeln immer (außer explizit erwähnt) die Meinung der jeweiligen Person wieder. Diese muss nicht immer mit der der Fraktion deckungsgleich sein.