RNZ-Artikel: „Klimaschutz ernsthaft betreiben“

Das Thema „Kommunaler Klimaschutz“ ist von Anfang an eines der Kernthemen der Alternativen Liste im Mosbacher Gemeinderat. So haben sich ehemalige Gemeinderätinnen, allen voran Christine Denz und Dorothee Roos, schon früh aktiv dabei eingebracht, den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern zu fordern und auf den Weg zu bringen. Auch das einzige Car-Sharing- Mobil in der Stadt gibt es auf Initiative dieser beiden Gemeinderätinnen. So das Eingangsstatement von Barbara Klein beim Fraktionstreffen mit dem Klimaschutzmanager des Kreises als Gast.

Seit 2008 gibt es die Kommunalrichtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten. Es werden darin Wege aufgezeigt, die den Kommunen helfen sollen, ihren Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu leisten. Nicht nur finanzielle und fachliche Hilfestellungen werden angeboten, wie das Erstellen von lokalen Klimaschutzkonzepten, sondern auch ganz konkret aufgezeigt, wie Steuergelder gespart werden können, wenn man Maßnahmen in die Wege leitet, die Energiekosten, Mobilitätskosten und den Ressourcenverbrauch senken und effizienter machen.

Im letzten Jahr hatte die Fraktion der AL einen Antrag im Gemeinderat gestellt, der die Verwaltung der Stadt Mosbach dazu aufforderte, zu berichten, welche Klimaschutzziele seit Inkrafttreten der Klimaschutzrichtlinie geplant und umgesetzt wurden und wie sie weiterhin verfolgt und ergänzt werden. „Leider wurde das Thema bis jetzt nicht auf die Tagesordnung gesetzt“, bedauert die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Laade.

Die AL-GemeinderätInnen hatten nun den Klimaschutzmanager des Landkreises, Sebastian Randig, zu Gast, um sich über den aktuellen Stand im NOK zu informieren und um mögliche Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt Mosbach zu diskutieren. Dabei geht es den Räten darum, Förderprogramme wahrzunehmen, die regionale Wertschöpfung mit anzukurbeln und ein Verkehrskonzept auf den Weg zu bringen.

Die AL-Gemeinderäte und Randig waren sich einig, dass die Kommune einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung der Bevölkerung durch regelmäßige Kampagnen und Infoveranstaltungen auch in Bildungseinrichtungen leisten sollte, auch wenn es keine Pflicht sei. Zudem müssten sich die einzelnen Akteure besser vernetzen und Maßnahmen bündeln. „Klimaschutz fängt vor der Haustür an und sollte angesichts der Ziele, die man sich weltweit gesetzt hat, ernsthaft und konsequent betrieben werden“, fordert Jonathan Schlegel als eines der jüngsten Mitglieder des Mosbacher Gemeinderates. Es sei schließlich unsere Zukunft, die daran hänge, welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden.

Der Artikel ist am 05.05.2018 in der Rhein-Neckar-Zeitung auf Seite 3 erschienen.

Den passende Anfrage zu diesem Artikel finden Sie hier: http://www.al-mosbach.de/antrag-zum-thema-klimaschutzziele-der-stadt-mosbach//